25 Jahre Reithof Maruschka in Meuselko

…vorher schon fast vier Jahre in Berkenbrück bei Luckenwalde, davor gestartet im Winter ’89 und Frühjahr 90 in Stahnsdorf, dazwischen kurze Stationen in Kleinbeuten und Klein-Schulzendorf…
und nun schon 25 Jahre in Meuselko,
fast mein halbes bisheriges Leben denn ich werde in einer Woche 52 und auch Nicoles halbes Leben sie wurde Mitte August 5, gemeinsam durch dick und dünn, Seite an Seite ich bin so unendlich dankbar für dieses Glück meinen Lebenstraum so erfüllen zu können…
Es fühlt sich an wie viele verschiedene Leben, weil wir hier so viel erlebt haben,
mit soooo vielen besonderen Tieren,
sooo vielen tollen Mitarbeiterinnen
Allen Liebenden Mitgestalteterinnen
und wissbegierigen Praktikantinnen Auszubildenden und FSJlerinnen ,
soooooo vielen wunderbaren Gästinnen,
sooo vielen so interessierten begeistert Lernenden Seminarteilnehmerinnrn,
sooo vielen zauberhaften Mitbewohnerininnen und Klientinnen die hier tapfer durch all ihre Krisen mit uns immer neu auf der Suche nach ihrem ureigenen Weg in die Zukunft gegangen sind
….von allen konnten wir soooo unendlich viel lernen, viele fühlen sich noch heute mit uns verbunden und kommen regelmäßig zu Besuch oder berichten stolz was sie geschafft haben wie es ihnen geht und wo das Leben sie vielleicht hingeweht hat und was sie tolles daraus machen,

eine die ganz im Ursprung eines der ersten Reitmädchen war mit sieben Jahren damals in Stahnsdorf ist nun schon seit Jahren auch eine Mitarbeiterin die zauberhafte Festvorführungen mit viel Liebe und Humor einstudiert hat zu fast jedem Anlass und die gemeinsam mit ihren Schwestern massgeblich unsere besondere Art und Weise mit den Pferden und Tieren zu sein mit entwickelt hat ….

und all die vielen wunderbaren so genannten „Stammmädchen“ aus der Ferienmädchen Zeit die ebenso unser besonderes Konzept durch ihre Fragen und ihre Wünsche und ihre Ideen und Träume mitgestaltet haben und für die unser Wechsel hin zu einer Jugendhilfe Einrichtung, zunächst nicht so leicht zu verkraften war, aber sie dann doch bis heute all die Jahre mitgeholfen haben, auf unterschiedliche Weise, dass diese Mädchen auch ihren ureigenen Weg finden und gehen konnten, weil sie den Mädchen und uns in der Arbeit Vorbilder für Lebensentwürfe waren und als nun grosse Schwestern, oder sogar einige von ihnen als Mitarbeiterinnen auch in der Rolle einer jungen Lernenden „Berufsmutter“, diesen Mädchen die schwer traumatisiert, oft leider manchmal anfangs zunächst unfreiwillig zu uns kamen, mit uns gemeinsam dabei halfen, neu ins Leben zu finden und weil diese Mädchen eben nicht nur, wie die Stammmädchen hier ihre Ferien und ihre Freizeit verbracht haben, um dann zurück in das eigene zu Hause zu gehen, sondern hier für eine gewisse Zeit zu Hause waren, konnten sie von den Stammmädchen vorgelebt sehen, dass es hier auch ganz freiwillig zum eigen neuen oder zusätzlichen Zuhause werden kann, wenn sie es nur wollen…, weil für alle Stammmädchen waren wir schon Jahre zuvor auch ein Zuhause und sind bis heute ein „Lebensanker Ort“ geblieben.

Wir sagen Euch allen Mädchen und Frauen von damals und heute egal aus welchem Grund ihr bei uns gelandet seid, unabhängig davon wie lange ihr geblieben seid und wie ihr heute über diese Zeit denkt oder damals gedacht habt … Danke! Danke für Euer so Sein ….und Euer Dasein Ihr habt diesen Ort mit gestaltet und auch immer wieder neu gestaltet und zu dem werden lassen was es heute ist.